Klassik: die richtige Saite für das Musikinstrument

Freitag, 17. Februar 2012

Violine, Viola, Violoncello oder Kontrabass – all dass sind klassische Instrumente mit einem jeweils einzigartigen und ganz besonderen Klang. Damit Diese ihren Klang voll entfalten können, sind aber auch gewisse Rahmen-Bedingungen von Nöten.
Zunächst einmal ist es natürlich wichtig, dass es sich um ein qualitativ hochwertiges Streichinstrument handelt und mit dem Instrument an sich alles in Ordnung ist. Weiterhin sollte das Instrument natürlich stets gut gepflegt werden. Darüber hinaus ist es auch auch entscheidend, was für ein Bogen zum Streichen und was für Saiten zum Einsatz kommen.

Bei einer klassischen Saite handelt es sich um ein Produkt aus Naturdarm. Die Herstellung solcher Saiten hat bereits seit Jahrhunderten Tradition. Hierzu wird der Darm von Huftieren wie Schafen aus kargen und trockenen Gegenden verwendet. Dieser wird der Länge nach in Streifen geschnitten, welche später zur eigentlichen Saite zusammen gedreht werden. Dies geschieht im Nassen Zustand.

Der Grund aus dem man hierzu Tierdarm verwendet ist die natürlich Elastizität sowie natürlich der unverwechselbare Klang. Eine blanke Darm Saite hat den unverkennbaren und zarten, etwas gedämpften, sowie auch warmen Klang. Diese kommt heutzutage jedoch nur noch bei Barockinstrumenten zum Einsatz.

Häufiger wird hingegen die gespannte Saite verwendet. Sei bringt für Spieltechnik sowie Klangerwartung genau richtige Elastizität mit und gibt einen kraftvollen Ton ab.

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